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Birgit Lange

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Das von uns erstellte Faltblatt zu diesem Thema können Sie jederzeit in unserer Praxis erhalten.

Die Sprachtherapie

Die Therapie basiert nach unserem Konzept auf einer individuellen Kommunikationserweiterung. Dem Kind soll die Möglichkeit gegeben werden, mit Hilfe seiner vorhandenen Fähigkeiten die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern.

Es werden im Rahmen der Therapie Artikulationsübungen mit Hilfe der Lautanbahnung gemacht, die Wort- und Satzbildung werden hierbei unterstützt und erweitert.

Sensomotorische Übungen

In der Sprachtherapie halten wir den ganzheitlichen Ansatz, der die sensomotorische Entwicklung mit einbezieht, für äußerst wichtig.

Wir wenden als Therapiemethode die körperorientierten Übungen von Padovan an, die den Entwicklungsprozess nachvollziehen, d. h. die progressiven Phasen der ontogenetischen Entwicklung wiederholen. Sie beginnen mit den primitiven, natürlichen Bewegungen, die alle Kinder gleich nach der Geburt ausführen. Es folgen die Phasen der Fortbewegung: Rollen, Robben, Krabbeln usw.

Die Sprachfähigkeit steht in starker Verbindung mit der körperlichen Entwicklung des Kindes; eine Verbesserung der motorischen Fähigkeiten wirkt sich positiv auf das Erlernen der Sprache aus. Dies erfolgt durch sensomotorische Übungen.

Aktivierung der Sinnesorgane

Für die Entwicklung des Kindes ist es äußerst wichtig, die Sinnesorgane zu aktivieren. Hierbei ist die auditive, visuelle und kinästhetische Stimulation notwendig.

Edu-Kinästhetik

Übungen aus der Edu-Kinästhetik wirken sich positiv auf den Lernprozess aus. Die edu-kinästhetischen Übungen sind entwickelt worden, um beide Gehirnhälften gleichermaßen zu aktivieren. Es sollen Lernblockaden abgebaut werden, eine entlastende und entspannende Wirkung setzt ein. Die ganzheitlichen Körperübungen und koordinierten Bewegungen dienen zur Steigerung des Lernpotenzials.

Orofaziale Regulationstherapie

Die Orofaziale Regulationstherapie nach Castillo Morales eignet sich für Kinder mit sensomotorischen Störungen im Bereich des Gesichts, des Mundes und des Rachens, besonders für die Behandlung von Saug-, Kau-, Schluck- und Sprechstörungen.

Unterstützende Kommunikationsmethoden

Der Umgang mit Sprachcomputern wie dem Alpha- oder Deltatalker bringt den Kindern eine Kommunikationserleichterung. Die Kinder erhalten über den tragbaren Sprachcomputer die Möglichkeit, Informationen, Bedürfnisse, Wünsche und Eindrücke nach aussen zu geben. (auszudrücken?) Dies erleichtert häufig die Alltagssituationen in der Schule, in der Familie und bei Freunden.

Zu den unterstützenden Kommunikationsmethoden gehört auch der Gebrauch von Kommunikationsbüchern und Tafeln.

Gebärdensprache

Häufig ist es notwendig, unterstützende Kommunikationsmethoden anzuwenden wie z. B. den Gebrauch der Gebärdensprache. Die Gebärdensprache kann in der Anwendung durchaus das Erlernen der Spontansprache unterstützen. So können Gebärden und Artikulationstherapie sich in einer effizienten Weise ergänzen und zu guten Therapieergebnissen führen.

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